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Satzung des Tennis-Club Münster e.V.

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§ 1 Name und Sitz

Der Name ist „Tennis-Club Münster e.V.“. Er hat seinen Sitz in Münster, Kreis Darmstadt-Dieburg. Der Verein ist gerichtlich eingetragen (nach § 65 BGB). Mit der Eintragung erhielt der Name des Vereins den Zusatz "eingetragener Verein".

 

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke durch die Förderung des Sports und der kulturellen Beziehung für die Einwohner von Münster und Umgebung.

 

In der Vereinsarbeit ist parteipolitische und weltanschauliche Neutralität zu wahren.

 

Die Beiträge und sonstigen Einnahmen des Vereins und etwaige Überschüsse dürfen nur zu den satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten weder Gewinnan teile noch in ihrer Eigenschaft als Mitglieder sonst. Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied kann jeder Einwohner der Gemeinde Münster werden, darüber hinaus auch jeder, der mit örtlichem Interesse für die Gemeinde Münster den Zweck des Vereins fördern will. Wer nicht Einwohner der Gemeinde Münster ist, bedarf zur Aufnahme der Einführung durch ein Mitglied des Vereins.

 

Die Mitgliedschaft kann einzeln oder als Familie erworben werden.

 

Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

 

Der Vorstand kann die Aufnahme als Mitglied mit 2/3 Mehrheit ablehnen. Gegen die Ablehnung kann die Entscheidung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung beantragt werden.

 

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt kann mit Frist von 4 Wochen zum Ende eines Halbjahres schriftlich erklärt werden.

 

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Beitragszahlung länger als sechs Monate im Rückstand ist oder sonst ein wichtiger Grund den Ausschluss rechtfertigt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Vor dem Beschluss des Vorstandes ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu der beabsichtigen Ausschließung zu äußern. Gegen den Beschluss des Vorstandes kann die nächste ordentliche Mitgliederversammlung angerufen werden. Sie entscheidet endgültig.

 

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet. Der Beitrag wird als Vierteljahresbeitrag festgesetzt. Er muss so bemessen sein, dass die Zwecke des Vereins angemessen erfüllt werden können. Die Festsetzung der Beiträge obliegt der Mitgliederversarnmlung jeweils für das folgende Kalenderjahr. Sie muss spätestens bis zum Ende des I. Quartals des Folgejahres abgehalten werden.

 

Für die Benutzung von besonderen Einrichtungen des Vereins – ausgenommen die allgemeine Inanspruchnahme der Tennisanlage – können vom Vorstand besondere Leistungen der Mitglieder festgesetzt werden, welche die Mehraufwendungen decken.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahre statt, jeweils nach der Saison. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden. Die Mitgliederversammlungen werden aufgrund eines Vorstandbeschlusses einberufen, wenn dies die Arbeit des Vorstandes oder das Vereinsinteresse erfordert. Sie sollen nicht früher als in Abständen von einem Monat einberufen werden. Der Vorstand ist verpflichtet innerhalb von 4 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies mindestens 15 ordentliche Mitglieder mit Angabe von Gründen schriftlich wünschen.

 

Die Einladung erfolgt über die regionalen Anzeiger und durch Aushang am schwarzen Brett des Vereins. Zwischen der Bekanntgabe der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zehn Tagen liegen.

 

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

     1) die Wahl des Vorstandes,

     2) die Entlastung des Vorstandes,

     3) die Wahl zweier Rechnungsprüfer,

     4) Satzungsänderungen und die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,

     5) die Festsetzung der Beiträge,

     6) die Entscheidung von Angelegenheiten, die ihr durch andere Bestimmungen oder

         durch Beschluss des Vorstandes zugewiesen werden.

 

Einladungen müssen in jedem Falle die Tagesordnung enthalten. Jedes Mitglied ist berechtigt, bis zum Ablauf von drei Tagen vor dem Tage der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung schriftlich beim Vorsitzenden zu stellen, über die auch ohne Ankündigung verhandelt und entschieden werden muss.

 

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, außer für satzungsändernde Beschlüsse. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für satzungsändernde Beschlüsse muss die Versammlung aus 50% plus eine Stimme der eingeschriebenen Mitglieder bestehen. Satzungsändernden Beschlüssen muss dann von mindestens 2/3 dieser Anwesenden zugestimmt werden. Werden bei der ersten Versammlung, die satzungsändernde Beschlüsse fassen will, die oben genannten Anwesenheiten nicht erreicht, kann nach vier Wochen vom Vorstand eine weitere Versammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl ihrer Anwesenden mit einer 2/3 Mehrheit satzungsändernde Beschlüsse fällen kann.

 

Ein Beschluß, durch den der Verein aufgelöst werden soll, erfordert die gleichen Voraussetzungen wie bei satzungsändernden Beschlüssen, jedoch eine 3/4 Mehrheit.

 

Auf satzungsändernde Beschlüsse oder Beschlüsse, die die Auflösung des Vereins betreffen, muss in der Einladung ausdrücklich hingewiesen werden.

 

Jedes Mitglied über 18 Jahre, das satzungsmäßige Beiträge zahlt, hat eine Stimme. Stellvertretung bei der Stimmabgabe ist nicht zulässig. Stimmabgabe erfolgt in der Regel offen. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass Abstimmungen schriftlich oder geheim durchgeführt werden.

 

Über den Hergang der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse führt ein bei Beginn der Versammlung bestimmter Schriftführer schriftlich Protokoll, das von ihm und dem die Versammlung schließenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Dieses Protokoll muss bei der nächsten Versammlung vorgelesen und genehmigt werden.

 

§ 8 Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand wird jährlich jeweils in der ordentlichen Mitgliederversammlung entlastet und gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

Der Vorstand besteht aus      dem 1. Vorsitzenden

                                                    dem 2. Vorsitzenden

                                                    dem Rechner

                                                    dem Schriftführer

                                                    dem Sportwart

                                                    dem Jugendwart

sowie 3 Beisitzern für:            Wirtschaftsausschuss-Vorsitzender

                                                    Bau- und Platzausschuss-Vorsitzender

                                                    Hüttenausschuss-Vorsitzender

 

Die einzelnen Aufgaben der Beisitzer legt der Vorstand jeweils gesondert fest. Die Beisitzer sind voll stimmberechtigte Vorstandsmitglieder.

 

Der Vorstand kann Ausschüsse für spezielle Sachfragen von der Mitgliederversammlung wählen lassen. Dieser Ausschuss wird durch einen Vorsitzenden vertreten. Dieser Vorsitzende ist für die Dauer des Bestehens des Ausschusses stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der Rechner im Verhinderungsfalle kann entweder der Vorsitzende durch seinen Stellvertreter oder der Rechner durch den Schriftführer vertreten werden.

 

§ 9 Vorstandssitzungen - und Beschlüsse

Der Vorsitzende ruft den Vorstand nach Bedarf oder auf Antrag von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu Sitzungen zusammen.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind, dabei müssen der 1. Vorsitzende oder der Rechner immer dabei sein. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einer Niederschrift festgehalten, die vom Vorsitzenden und vom Protokollführer der Sitzung zu unterschreiben ist.

 

§ 10 Auslegung der Satzung

In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand über die Auslegung der Satzung verbindlich bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

 

§ 11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 12 Vermögensanfall bei Auflösung

Nach Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die örtlich zuständige Gemeinde. Diese hat es für die Förderung des Sports in der Gemeinde Münster zu verwenden.

 

§ 13 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort für alle Ansprüche ist Münster/Dieburg, Gerichtsstand Dieburg.

 

Münster im Dezember 1989                      gez.

                                                                   Der Vorstand